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  Kanzlei Harald -K. Thiele - Berlin-Wilmersdorf  
       
 

Erbrecht

   

| Testamentsauslegung | Testamentsvollstreckung | Schiedsrichter im Erbrecht |

 

Testamentsauslegung

"Mieze soll alles erben."

Nachlass-Formulierungen wie diese geben Rätsel auf: Wer ist "Mieze"?
Schrieb der Verstorbene hier den Kosenamen seiner Frau ins Testament?
Oder meinte er seine Katze, die er womöglich mehr liebte als seine Gattin?

In einer solchen Zwickmühle ist der Wille des Erblassers zu erforschen - notfalls durch Auslegung.

(Mithilfe des Erbrechts-Experten kann im Übrigen auch für ein Tier testamentarisch vorgesorgt werden.)

Testamentsvollstreckung

Der Testamentsvollstrecker ist eine Art "rechte Hand" des Erblassers.

Klar und deutlich ausgedrückt: Die Testamentsvollstreckung erlaubt, bis zu 30 Jahren nach dem eigenen Tod "aus dem Grab heraus zu regieren" - beispielsweise um zu verhindern, dass der Erbe das Unternehmen oder das Vermögen ruiniert oder verkauft.

Voraussetzung für diese Konstellation ist ein entsprechend formulierter Letzter Wille.
Die Auswahl des Testamentsvollstreckers ist von großer Bedeutung. Um beim oben genannten Beispiel zu bleiben: Ein Unternehmer, der seine Firma oder sein Vermögen auch nach seinem Tod schützen will, sollte jemanden auswählen, der viel von Unternehmensführung bzw. Vermögensverwaltung versteht.

Schiedsrichter im Erbrecht

Als einer der ersten in Deutschland hat Rechtsanwalt Thiele den Lehrgang zum "Schiedsrichter im Erbrecht" absolviert. Somit ist er berechtigt, Erbstreitigkeiten anstelle eines ordentlichen Gerichts zu entscheiden, sofern die Parteien oder ein Erblasser ihn dazu beauftragen.

Der "Weg der Schiedsgerichtsbarkeit" im Erbrecht hat große Vorteile:

  • Diskretion und Vertraulichkeit statt öffentlicher Gerichtsverhandlung

  • nur eine statt mehrere Instanzen

  • höhere Fachkompetenz

  • schnellere Entscheidung

  • geringere Kosten

Staatliche Gerichte haben nur selten im Erbrecht spezialisierte Richter. Der Erbrechts-Schiedsrichter Harald-K. Thiele dagegen ist prädestiniert auf der Basis seines profunden Fachwissens.

Wichtig zu wissen: Die Schiedsgerichtsbarkeit kann vorab im Testament bestimmt werden (§ 1066 ZPO). So hat der Erblasser die Sicherheit, dass über seinen Nachlass im Fall von Streitigkeiten bestmöglich entschieden wird.

Der Rechtsanwalt, der Klienten in Erbfällen und im Rahmen der Vermögensnachfolge berät, steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe:

  • Bedeutsame Vermögen sollen ohne großen Streit an die nächste Generation weitergegeben werden.

Rechtliche und steuerliche Probleme sind durch entsprechende Gestaltungen in der Nachlassplanung zu bewältigen. Unsicherheitsfaktoren wie unzufriedene Erben und Pflichtteilsberechtigte können für Konflikte mit oft verheerenden Folgen sorgen:

  • Familiäre Konflikte werden über den Erbfall ausgetragen

  • Jahrelanger Streit unter Erben kann die Verteilung des Vermögens blockieren

  • Familieninterna werden öffentlich

  • Anwalts- und Gerichtskosten belasten den Nachlass


Jahrelange Prozesse vor ordentlichen Gerichten, die nicht selten mit einem sog. Zwangsvergleich enden, können das Vertrauensverhältnis zum Mandanten empfindlich belasten.

Klienten sind für jede Möglichkeit dankbar, Erbstreitigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren.
Das Schiedsverfahren der DSE bietet einen Weg, den Konflikt zügig, diskret und kostengünstig aus der Welt zu schaffen.


 

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